Öfter mal was Neues und nicht immer die jahrelang bewährten Bahnen einschlagen, dachte sich die Klasslehrerin der 4b, Frau Widmann-Back und schnell war eine neue Idee geboren.

So schlugen die Viertklässler in diesem Schuljahr bei der Stoffvermittlung im Fach Heimat- und Sachunterricht zum Thema „Aschaffenburgs Geschichte“ einen anderen Weg ein. Im Anschluss an eine im Unterricht präsentierte Bildershow über Aschaffenburgs Sehenswürdigkeiten durften sich die Schüler ihr Wunschthema für ein Kurzreferat auswählen, welches sie in den darauffolgenden Tagen erstellten. Am 12. November war es dann soweit.

Der Unterricht fand an diesem Freitagvormittag äußerst coronafreundlich im Freien statt, nämlich in Aschaffenburgs Innenstadt. Hierfür arbeitete Frau Widmann-Back im Vorfeld eine strategisch günstige Route für einen Stadtrundgang aus. Die Schülerinnen und Schüler konnten es kaum erwarten, an den entsprechenden Stellen ihren Vortrag halten zu dürfen.

Was die Klassengemeinschaft an Referaten vorgestellt bekam, konnte sich durchweg sehen lassen. Jedes Kind hatte sich große Mühe gegeben, seine Sehenswürdigkeit kurz und bündig zu präsentieren. Zeitweise blieben sogar Passanten stehen und hörten interessiert zu.

Es war überaus erstaunlich, was die jungen Referentinnen und Referenten alles im Gepäck hatten. Nicht nur Karteikarten oder kleine Spickzettel hatten sie vorbereitet, auch große Plakate, Lapbooks oder anderes Bildmaterial trugen sie neben Pausenbroten und Getränken tapfer durch die ganze Stadt. Da die kalte, neblige Novemberluft manchem Kind ein rotes Näschen verpasste, gab es zwischendurch auch kleine Aufwärmphasen, wie zum Beispiel auf den Treppenstufen der Stiftskirche und im Schöntal.           

Zusammenfassend kann gesagt werden: Die Kinder haben sehr gut recherchiert und ansprechende Vorträge ausgearbeitet und gehalten. Leider waren manche Haltepunkte nicht allzu günstig aufgrund des großen Verkehrslärms. Hier müssen Verbesserungen für den nächsten Stadtrundgang vorgenommen werden.