Am 22. Januar machten wir mit unserer Klasse einen Unterrichtsgang durch das Wasserwerk Aschaffenburg. Herr Bischoff, ein Angestellter, führte uns durch die Anlage. Das Gebäude des Wasserwerks ist 18 m hoch, 100 m lang und 30 m breit.

Zuerst haben wir auf dem Außengelände zwei Behälter angeschaut. Sie waren gefüllt mit Wasserstoff und der andere mit Kohlensäure. Anschließend hat uns Herr Bischoff zwei Brunnen gezeigt, aber wir konnten nur deren Rohre erkennen. Wir erfuhren, dass es insgesamt sieben Brunnen auf dem Werksgelände gibt.

Danach sind wir in das Wasserwerk hinein gegangen. Da sahen wir dicke Rohre, durch die das Rohwasser fließt, welches aus den Brunnen gepumpt wird.

Herr Bischof erklärte uns dann, welche schädlichen Stoffe im Grundwasser  vorkommen können, zum Beispiel Öle, Benzin,  Dünger und auch Insektenvernichtungsmittel. Deshalb muss es gereinigt werden, bevor wir es trinken können.

Nun ging es weiter ins obere Stockwerk, wo uns gezeigt wurde, wie das Wasser entkalkt wird. „Entcarbonisierung“  heißt der Fachausdruck. Anschließend erklärte uns Herr Bischof noch, dass auch schädliche Stoffe, wie zum Beispiel Nitrate aus dem Wasser herausgeholt werden müssen. Diesen Vorgang nennt man „Denitrifikation“. Dafür gibt es Bakterien, die diese gerne essen. Zum Schluss haben wir noch gesehen, wie die „Nachreinigung“ des Wassers funktioniert. Hierfür werden Kohleaktivfilter und UV -Licht benötigt.

Besonders beeindruckend waren die riesigen Trinkwasserbehälter, die wie eine große Waschmaschine aussahen. Hier erfuhren wir noch, dass auch die Gemeinden Niedernberg, Mainaschaff, Stockstadt, Kleinostheim, Haibach und Glattbach das Aschaffenburger Trinkwasser bekommen.

Natürlich durften wir zum Abschluss unseres Rundgangs das frische Trinkwasser noch probieren und bekamen noch eine Trinkflasche geschenkt.

Das war ein lehrreicher Schulvormittag!

Klasse 4a