Eindrücke von Herrn Schittig


Am Anfang des Schuljahres kam Frau Feser mit der Frage auf mich zu, ob ich mir vorstellen könnte, den Kurs Jugend und Technik für interessierte Drittklässler an der Schillerschule zu leiten. Bereits 5 Jahre habe ich diesen Kurs mit Viertklässlern in Kleinostheim abgehalten, aber mit Drittklässlern? Da die meisten Kinder über keine Vorkenntnisse über Dioden, Transistoren oder Solarzellen verfügen und meistens auch wenig handwerkliche Erfahrung haben, hatte ich zunächst einige Bedenken. Aber ich stimmte doch zu und wurde schnell eines Besseren belehrt: Nicht nur, dass die Schüler rasch Zusammenhänge erkannten und diese in praktische Arbeit umsetzten, sondern auch wie präzise sie arbeiteten und mit welcher Begeisterung sie dabei sind. Es gibt nichts Schönere als leuchtende Kinderaugen, wenn die erste Diode brennt, selbst Strom erzeugt wird oder eine aus Spritzen hergestellte Hebebühne 15 kg nach oben wuchtet. Am Ende der Stunde schweben Louis, Mila, Fabian & Co. mit ihren Modellen geradezu aus dem Werkraum und ich freue mich mit ihnen und fühle mich jung und stolz.